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TASCHENBUCH FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE FEUERWEHR

M. Lülf, St. Steinkamp

22. Auflage 2016

Taschenbuch für Führungskräfte der Feuerwehr
Artikelkategorie: Einsatzpraxis & Taktik
Herausgeber/Autor(en):M. Lülf, St. Steinkamp
ISBN:978-3-943174-53-3

Artikelbeschreibung


Für die 22. Auflage ist das erfolgreiche »Taschenbuch für Führungskräfte der Feuerwehr« von den Autoren Michael Lülf und Stephan Steinkamp komplett durchgesehen und erneut erweitert worden. Ergänzt wurden die BBK-Empfehlungen zum Vorgehen nach Anschlägen (sog. HEIKAT), zudem wurden alle Informationen und Verweise dem novellierten Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz in NRW (BHKG) angepasst.

Ausgerichtet auf die bundesweite Nutzung ist das Taschenbuch somit nach wie vor die kompakte und prägnante Lernhilfe für Lehrgangsteilnehmer in Gruppen- und Zugführerseminaren. Es beinhaltet fast alle Lerninhalte für die Ausbildung zum Gruppenführer und für die darauf aufbauenden Führungslehrgänge: Von Planspielabläufen, den Rechtsgrundlagen, dem Organisatorischer Leiter Rettungsdienst über die FwDV bis hin zu den Gefahren an der Einsatzstelle sowie Führung und Leitung.

Die beiden Autoren haben als hauptberufliche Feuerwehrmänner langjährige Erfahrung als Ausbilder im vorbeugenden Brandschutz und im Einsatzführungsdienst. Diese Erfahrung bürgt für ein Taschenbuch, das sowohl das unentbehrliche Werk zur Vor- und Nachbereitung von Lehrgängen als auch der praktische Begleiter im Einsatz ist. Durch den flexiblen und abwaschbaren Einband ist das Buch zudem optimal geeignet für den Transport in der Jackentasche und das schnelle Nachblättern vor Ort.

22., erweiterte und aktualisierte Auflage 2016
 > 276 Seiten
> über 100 Abbildungen, Tabellen und Grafiken
> durchgehend farbig, flexibler abwaschbarer
Kunststoffeinband, Fadenheftung
LRDSK-TFF € 19,00

Gefährdurngsbeurteilung für Feuerwehr und Rettungsdienst
Ein umfassender Handlungs-leitfaden für den Sicherheitsbeauftragten

Patrick Gerhold

1. Auflage 2012

Sämtliche Gefährdungen am Arbeitsplatz zu ermitteln – also eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, ist der Grundstein für den betrieblichen Arbeitsschutz. Die darauf basierenden Maßnahmen des präventiven Arbeitsschutzes führen zu weniger Unfällen und Belastungen und reduzieren so Ausfälle und Fehlzeiten und können begleitend sogar der Optimierung von Arbeitsabläufen dienen. Für herkömmliche Betriebe geben die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zahlreiche Broschüren und allgemeine Checklisten zur Gefährdungsbeurteilung heraus. Die Tätigkeitsfelder von Feuerwehren und Rettungsdiensten gehen aber weit über das hinaus, was man in herkömmlichen Betrieben vorfindet. Neben dem normalen Wachbetrieb kommen die ständig wechselnden Einsatzlagen, Übungen und zahlreiche spezielle Tätigkeiten hinzu. Spezielle Gefährdungs- und Belastungskataloge und konkrete Handlungshilfen für Feuerwehren und Rettungsdienste fehlen bisher. Hier setzt das vorliegende Buch an: 

Der Leitfaden richtet sich an Sicherheitsbeauftragte von Feuerwehren und Rettungsdiensten und vermittelt zunächst einen fundierten Überblick über die Regelungen und Vorschriften in diesen speziellen Tätigkeitsfeldern. Danach werden der grobe Ablauf einer regulären Gefährdungsbeurteilung erläutert und Probleme in Bezug auf den Feuerwehr- und Rettungsdienst an praktischen Beispielen aufgezeigt. Der vorgeschlagene Lösungsansatz teilt die Gefährdungsbeurteilung in betriebliche Bereiche und dynamische Einsatzlagen auf und leitet Schritt für Schritt durch die Gefährdungsbeurteilung. Ein weiteres Kapitel zur Durchführung von Maßnahmen sowie eine umfangreiche Mustergefährdungsbeurteilung zur Orientierung schließen den Leitfaden ab. 

Ein Buch für alle, denen die  Verbesserung des Arbeitsschutzes am Herzen liegt.

Patrick Gerhold ist Rettungsingenieur und wissenschatlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Köln. Er ist insbesondere an EU-weiten Projekten zur Gefahrenabwehr beteiligt. Zusätzlich berät er als freier
Ingenieur Feuerwehren und Rettungsdienste im Bereich Arbeitsschutz und führt
Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheitsunterweisungen durch.
 

  • 1. Aufl. 2012
  • 120 Seiten
  • davon 40 Seiten Mustergefährd-ungsanalysen für verschiedene Arbeitsbereiche
  • 8 Abbildungen
  • und 3 Tabellen
  • Anhang mit Gefahren-
  • katalogen und Betriebsanweis-ungen 
  • durchgehend vierfarbig
  • Broschur, DIN A5
LRDSK-GFBFR € 24,90

Alarm- und Einsatzplanung
Risiko und Krisenmanagement in Einrichtungen des Gesundheitswesen

H. Scholl, K. Wagner

1. Auflage 2010

Gefahrenlagen in Einrichtungen des Gesundheitswesens oder in Alten- und Pflegeheimen können schnell gewaltige Ausmaße annehmen. Hier sind bei Bränden, Hochwasser oder Infektionslagen viele hilfsbedürftige Personen gleichzeitig betroffen. Im Vordergrund steht daher die zügige, aber auch schonende Evakuierung der Patienten. Jeder Mitarbeiter der betroffenen Einrichtung wird zur Bewältigung der Schadenslage benötigt.

Holger Scholl und Klaus Wagner erklären, wie die Mitarbeiter auf ihre Aufgaben im Ereignisfall vorbereitet werden können. Das Buch enthält international anwendbare Standards sowohl für den Bereich der Kliniken als auch der Alten- und Pflegeheime. Anhand vieler Checklisten erklären die Autoren Schritt für Schritt, was bei der Erstellung eines auf die jeweilige Einrichtung angepassten Alarm- und Einsatzplanes zu beachten ist. Die Kurzerläuterungen und Checklisten sind an das seit Jahrzehnten bewährte Risiko- und Krisenmanagement in der Luftfahrt angelehnt.  

In kompakter Form stellen die Autoren die wesentlichen Unterschiede der verschiedenen Gesundheitseinrichtungen dar – von Kliniken der Regelversorgung über die Forensische Psychiatrie und Justizkrankenhäuser bis hin zu Arztpraxen und Gesundheitszentren – und machen deutlich, was hier jeweils für die Planung beachtet werden muss. Auch Mitarbeiter externer Einsatzorganisationen können sich so zielgerichtet auf den Einsatz am jeweiligen Schadensort vorbereiten. Ein besonderes Anliegen der Autoren ist es, dass die Zusammenarbeit von internen Mitarbeitern und externen Einsatzkräften regelmäßig geübt wird, damit für den Schadensfall eine koordinierte Zusammenarbeit sichergestellt ist. Hinweise und Tipps zur Durchführung gemeinsamer Übungen ziehen sich daher durch alle Kapitel dieses Leitfadens. Das von den Autoren empfohlene und beschriebene Training des Personals berücksichtigt psychologische Faktoren, sieht kontinuierliche Debriefings vor und ist damit vergleichbar mit dem international anerkannten Crew Resource Management (CRM) in der Luftfahrt.  

Anschaulich erläutern die Autoren, welche Materialien für einen Schadensfall vorzuhalten sind und worauf bei der Schulung der Mitarbeiter zu achten ist. Ferner gibt der Leitfaden praktische Hinweise zur Informierung der Presse oder zur Datensicherung.
 

  • 1. Auflage 2010
  • 180 Seiten
  • 22 Abbildungen und 5 Tabellen
  • Broschur
LRDSK-AEPL € 16,50

Presse und Öffentlich-keitsarbeit
im Rettungsdienst

Christoph Lippay

1. Auflage 2006

Wie kann man seinen eigenen Rettungsdienst professionell in den Medien darstellen? Welche Informationen darf man Journalisten bei Einsätzen geben? Wie reagiert man auf Kritik in der Presse? Mit welchen Maßnahmen können neue Helfer, Spender und Sponsoren gewonnen werden? Diese und viele weitere Fragen beantwortet dieses Handbuch zur Pressearbeit.

Speziell Einsteigern in das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ermöglicht die systematische Darstellung relevanter Fragen und Strategien einen grundlegenden Einblick in diese wichtige Materie. Zunächst wird gezeigt, welche organisationsinternen Voraussetzungen erforderlich sind, um überhaupt eine effiziente Öffentlichkeitsarbeit durchführen zu können. Wie man einen Presseverteiler erstellt, Pressemitteilungen textet oder Pressekonferenzen organisiert, vermittelt der Autor ebenso wie die verschiedenen Möglichkeiten, den Rettungsdienst professionell in der Öffentlichkeit darzustellen. In weiteren Kapiteln werden etwa die notwendigen Maßnahmen für eine gute Zusammenarbeit mit Journalisten an der Einsatzstelle erörtert oder das Management von medialen Krisen, von denen jeder Rettungsdienst täglich betroffen sein kann.

Mit diesem Leitfaden erhalten insbesondere neben- und ehrenamtliche Pressesprecher, Organisatorische Leiter, Leitende Notärzte sowie Geschäftsführer und andere Führungskräfte einen grundlegenden Einblick in das Thema PR im Rettungsdienst und praxisorientierte Handlungsanweisungen.

Zusätzlich bietet das Handbuch: 

  • Checklisten für die tägliche Pressearbeit
  • ein Glossar der wichtigsten Fachbegriffe– Adressen von PR-Berufsverbänden– und ein weiterführendes Literaturverzeichnis.
  • 1. Auflage 2006
  • 144 Seiten
  • 19 s/w-Abbildungen, 2 Tabellen, mit Checklisten, Glossar und Adressangaben
  • Broschur
LRDSK-PR € 12,90

Statistische Methoden für den Rettungsdienst

H. Behrendt, K. Runggaldier

1. Auflage 2005

Zahlen, Daten, Fakten, umfassende wissenschaftliche Untersuchungen und Gutachten werden für den Rettungsdienst in Zeiten eines großen Kostendrucks und der konsequenten Qualitätssicherung immer wichtiger. Die Statistik ist dabei ein hilfreiches methodisches Instrumentarium, das – richtig angewandt – »Licht ins Dunkel« bringt. Das Lehrbuch von Holger Behrendt und Klaus Runggaldier stellt in verständlicher Form alle wichtigen und gängigen statistischen Methoden vor, die für eine erfolgreiche und praxisnahe Qualitätssicherung unabdingbar sind, u.a.:
  • Statistische Kennzahlen
  • Stichprobenerhebung
  • parametrische und nicht-parametrische Testverfahren
  • Zusammenhangsanalysen
  • Zeitreihenanalyse
  • Prognoseverfahren

Sämtliche statistischen Verfahren und Formeln sind durch ein vollständig durchgerechnetes und anschauliches Beispiel hinterlegt, so dass keine vertieften mathematischen Kenntnisse beim Leser vorausgesetzt werden. Alle Kapitel führen zudem detaillierte Literaturhinweise auf, die ein effektives Einarbeiten in weiterführende Fragestellungen erlauben.Das Buch wendet sich damit an alle Praktiker: interessierte Rettungsassistenten, Rettungsdienstleiter, Leitstellenmitarbeiter und Mitarbeiter von Feuerwehren. Aber auch die Verantwortlichen in Verwaltungen, die Mitarbeiter der Gesetzlichen Krankenkassen, Mediziner und Notfallmediziner sind angesprochen und schließlich insbesondere Studenten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. Das Buch sei aber auch all denen empfohlen, die sich – unabhängig von dem Themenkomplex Rettungsdienst – schnell und kompetent in die Aufgabenstellungen und Instrumente der Statistik einarbeiten möchten.

  • 1. Auflage 2005
  • 207 Seiten
  • zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Formelkästen
  • Hardcover
LRDSK-STAT € 34,90

Personalbedarf und Dienstplangestaltung im Rettungsdienst

H. Behrendt

2. Auflage 2012

Holger Behrendt zeigt Personalverantwortlichen im Rettungsdienst anschaulich und praxisnah, wie der Personalbedarf rechnerisch konkret zu ermitteln und dienstplantechnisch umzusetzen ist. Schritt für Schritt erklärt er die Rechenverfahren zur Ermittlung des Einsatzpersonalbedarfs und bespricht die hierzu erforderlichen Angaben. Er erläutert darüber hinaus die relevanten Richtlinien, Gesetze und Tarifverträge, z.B. den TVöD, sowie die anderen Aspekte, die für eine professionelle Personalbewirtschaftung und Dienstplangestaltung zu beachten sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Abgrenzung von Schichten und deren Umsetzung in so genannte Turnusmuster.

Der Band bietet klare Definitionen der verwendeten zeitplanerischen Fachbegriffe sowie eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen zu Personalbedarf und Dienstplangestaltung. Vervollständigt wird der Text durch Beispielrechnungen und zahlreiche Grafiken, hinzu kommen weiterführende Literaturangaben. Die zweite Auflage wurde komplett an die aktuellen Tarifverträge und Arbeitszeitregelungen angepasst. Alle Berechnungen sind dementsprechend aktualisiert.

Dieses Buch hilft dabei, die Dienstzeiten im Rettungsdienst für alle Beteiligten ökonomisch wie arbeitspsychologisch optimal umzusetzen.

  • 2., durchgesehene Auflage 2012
  • 112 Seiten
  • 11 s/w-Abbildungen, 17 Tabellen
  • Broschur
LRDSK-PR € 12,90

Rettungsdienst-Management

Daniel Bens (Hrsg.)

1. Auflage 2010

Rettungsdienst-Management ist eine komplexe Aufgabe. Bereiche wie Betriebswirtschaft, Recht, Personaleinsatz und -führung, Beschaffung von Sachmitteln, aber auch Qualitätsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit sind mit einigen Besonderheiten für den Rettungsdienst ebenso relevant wie für jedes andere Wirtschaftsunternehmen auch. Nur durch eine intensive Beschäftigung mit diesen Themen kann man sein Unternehmen fit für die künftigen Herausforderungen machen. 16 Autoren geben ihre Erfahrungen aus dem Management-Alltag weiter und wappnen den Leser damit für die zahlreichen Aufgaben eines Rettungsdienst-Managers. Das Buch zeigt mögliche Probleme bei der Führung eines Unternehmens und bietet Lösungen für eine wettbewerbsfähige und erfolgreiche Organisation. Ein übersichtliches Grundlagenwerk für alle rettungsdienstlichen Führungskräfte und solche, die es werden wollen!
 
  • 1. Aufl. 2010
  • 460 Seiten
  • 74 Abbildungen
  • 23 Tabellen
  • Broschur
  • plus 24 Abbildungen und Tabellen (z. B. Kostenpläne) zum Download
LRDSK-RDMA € 34,50

Ist Wohlfahrt drin, wo Wohlfahrt draufsteht?

H. Brinkmann

1. Auflage 2002

Eine ökonomische Analyse des deutschen Marktes für Rettungsdienstleistungen.
Wie effektiv arbeitet der Rettungsdienst in finanzieller Hinsicht? Sofern eine wirtschaftliche Perspektive des Rettungsdienstes heutzutage überhaupt zur Anwendung gelangt, geschieht dies meist im Zusammenhang mit einer optimalen logistischen Planung. Der Umsetzung der in den entsprechenden Untersuchungen meist mitgelieferten detaillierten Verbesserungsvorschlägen erfolgt allerdings nur sehr zögerlich. Daher setzt das vorliegende Buch aus rein "wirtschaftswissenschaftlicher" Sicht nicht bei der logistischen Planung, sondern bei der Marktordnung und damit auf Systemebene an. Es belegt theoretisch und empirisch, dass die dokumentierten Wirtschaftlichkeitsreserven im Rettungswesen nicht zufällig entstehen, sondern eine Folge grundsätzlich falscher staatlicher Rahmenbedingungen auf dem Markt für Rettungsdienstleistungen sind. Bei den Lösungsvorschlägen wird vom Leser ein Perspektivwechsel und im deutschen Rettungswesen ein "Kulturwechsel" gefordert.
Ein hoch interessantes Werk, das jeder Verantwortliche im Rettungsdienst gelesen haben sollte.

 

  • 1. Auflage 2002
  • 249 Seiten
  • 15 Grafiken und 16 Tabellen
  • Broschur
LRDSK-WOHL € 5,00

 

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IN EURO

SEGmente 1: Taktische Zeichen in der Gefahrenabwehr

Th. Mitschke (hrsg. von H. Peter und K. Maurer)

4. Auflage 2003

Taktische Zeichen sind gewissermaßen die gemeinsame Sprache in der Gefahrenabwehr und im Katastrophenschutz. Daher ist es notwendig, gerade auch in Zeiten der Umstrukturierung auf ein organisations- und länderübergreifendes System von Zeichen mit entsprechenden Bedeutungen zurückgreifen zu können, um sich zu verständigen. 1999 gelang es der Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und dem THW, eine gemeinsame Grundlage für das System taktischer Zeichen in der Gefahrenabwehr zu schaffen. Dieses System wurde von der ständigen Konferenz für Katastrophenvorsorge und Katastrophenschutz in einem Grundlagenwerk zusammengefasst.

Die vierte Auflage des ersten SEGmente-Bandes basiert ausschließlich auf diesem 1999 erstellten Grundlagenwerk. Sie gibt damit auf aktuellstem Stand eine Orientierung zur "gemeinsamen Sprache der Lagedarstellung" und trägt bei zu einem allgemein verbindlichen, einheitlichen System taktischer Zeichen in der Gefahrenabwehr.


 

  • 4., aktualisierte Auflage 2003
  • 64 Seiten
  • zahlreiche Abbildungen
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG1 7,90

SEGmente 2: Der Behandlungsplatz

J.-W. Weidringer, H. Peter (hrsg. von H. Peter und K. Maurer)

2. Auflage 2001

Die gewachsenen Strukturen des Verbandplatzes bis hin zum aktuellen Behandlungsplatz macht dieser SEGmente-Band verständlich. Er befasst sich mit dem modernen Ablauf eines Sanitätseinsatzes, mit praktischen Erwägungen wie dem Platzbedarf und mit den Anforderungen an Personal und Material. Die neuesten Vorschläge zur personellen und materiellen Ausstattung eines Behandlungsplatzes finden in der zweiten Auflage ebenso Berücksichtigung wie weitere aktuelle Entwicklungen, z.B. in der Begrifflichkeit. All diejenigen, die im Rettungs- und Sanitätsdienst an der Planung zur Aufstellung eines Behandlungsplatzes arbeiten, werden hier eine wertvolle Hilfe finden.


 

  • 2., überarbeitete Auflage 2001
  • 68 Seiten
  • 17 Abbildungen und 3 Tabellen
  • Broschur, Klammerheftung
  • (1. Auflage unter dem Titel "Der Verbandplatz")
LRDSK-SEG2 7,90

SEGmente 3: Notarzt und Rettungsassistent beim MANV

H. Peter, Th. Mitschke, Th. Uhr (hrsg. von H. Peter und K. Maurer)

3. Auflage 2001

Als erster an der Großunfallstelle – was ist zu tun? Wie und wo richtet der Rettungsassistent sinnvoll den Hubschrauberlandeplatz ein? Wie wird Panik vermieden? Wer kümmert sich bis zum Eintreffen des LNA um Sichtung und Aufteilung der Verletzten in Behandlungsgruppen? Fragen, auf die dieses erfolgreiche Buch nunmehr in der dritten Auflage mit grundlegenden Tipps und Regeln zum richtigen Verhalten, mit eingängigen Schemata für den Einsatz und mit klaren Praxishinweisen antwortet. Es ist damit allen Rettungsassistenten und Notärzten eine bewährte Hilfe – denn jeder kann in die Situation geraten, zum ersteintreffenden Rettungsteam bei einem Massenanfall von Verletzten, einem Großunfall zu gehören.

Die dritte Auflage wurde komplett durchgesehen und – vor allem hinsichtlich der Taktischen Zeichen – aktualisiert.


 

  • 3., überarbeitete Auflage 2001
  • 52 Seiten
  • 22 Grafiken und Abbildungen
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG3 7,90

SEGmente 4: Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen

Th. Mitschke, J. Kardel, D. Diedrich (hrsg. von H. Peter und K. Maurer)

1. Auflage 2002

"Die schwer zugängliche Unfallstelle wurde gleich zu Beginn des Rettungsdienst-Einsatzes auf der einzigen Anfahrtsmöglichkeit von einem abgestellten Rettungswagen total blockiert. Der Fahrzeugführer war nicht auffindbar, die Besatzung hatte sich ohne Funkgerät ins Einsatzgebiet begeben. Dies führte zu erheblichen Behinderungen für die nachrückenden Einsatzkräfte und Einheiten." Diese Situation ist keine Fiktion – immer wieder kommt es selbst bei alltäglichen Einsätzen vor, dass Einsatzstellen geradezu "zugefahren" werden. Umso mehr gilt dies bei Großschadensereignissen. Hier kommt dem frühzeitigen Einrichten und Betreiben von so genannten Bereitstellungsräumen eine Schlüsselfunktion zu.

Dieses Thema wird zwar sowohl in der Ausbildung als auch bei Übungen immer wieder als Schwerpunkt herausgestellt, eine systematische Abhandlung dazu fand man allerdings bislang nirgendwo. Mit dem vorliegenden "SEGmente"-Band soll diese Lücke geschlossen werden.

In sechs Kapiteln werden praxisorientiert alle wesentlichen Aspekte des Einrichtens und Betreibens von Bereitstellungsräumen erörtert. Im siebten Kapitel werden Muster-Bereitstellungsräume vorgestellt, die leicht an die jeweiligen konkreten räumlichen und organisatorischen Bedingungen angepasst werden können.
 

  • 1. Auflage 2002
  • 62 Seiten
  • 33 Grafiken
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG4 7,90

SEGmente 5: Arbeitsanweisungen für SEG'en im Sanitäts- und Rettungsdienst

J. Schreiber (hrsg. von H. Peter und K. Maurer)

2. Auflage 2002

Arbeitsanweisung fuer SEGen im Sanitäts- und Rettungsdienst:Eine Schnell-Einsatz-Gruppe wird eingesetzt, wenn der eingetretene Unglücksfall mehr Helfer und Rettungsmittel benötigt, als normalerweise einsatzbereit sind. Beim SEG-Einsatz ist die Zusammenarbeit in genau aufeinander abgestimmten, definierten Handlungsbläufen erforderlich, damit das Einsatzziel erreicht wird. Mit den vorliegenden Arbeitsanweisungen für SEG´en wurde erstmals der Aufbau einer Behandlungsstelle zur Versorgung Verletzter bundesweit einheitlich für SEG´en beschrieben. Zum ersten Mal wurde so flächendeckend auch eine einheitliche Ausbildung ermöglicht.

Die beschriebenen Abläufe sind leicht in bestehende Einsatzkonzepte zu integrieren. Die zweite Auflage wurde komplett durchgesehen und um ein Kapitel erweitert.

 

  • 2., durchgesehene und erweiterte Auflage 2002
  • 40 Seiten
  • 24 Abbildungen und Grafiken
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG5 7,90

SEGmente 6: MANV mit CBRN-kontaminierten Verletzten

J. Schreiber (hrsg. von K. Maurer und Th. Mitschke)

2. Auflage 2011

Einsatzstellen mit CBRN-Gefahren - also chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Stoffen - bergen besondere Risiken für den Rettungsdienst. Die Hilfskräfte selbst sind dabei i.d.R. unmittelbar der Gefahr ausgesetzt, so dass die medizinische Versorgung verunglückter Personen erschwert wird. CBRN-Gefahrenlagen fordern überlegte und professionelle Einsätze, um die Gefahren für Leib und Leben zu begrenzen und eine Kontaminationsverschleppung zu verhindern.

Der sechste SEGmente-Band bildet die Richtschnur und den praktischen Leitfaden für das Vorgehen bei solchen Unfällen, die häufig mit einem Massenanfall von Verletzten einhergehen. Der Band beschreibt die Raumordnung und die erforderlichen Abstände zwischen kontaminiertem und dekontaminiertem Bereich. Dem Leser werden die erforderlichen Einsatztaktiken sowie die indizierten Schutzausrüstungen dargelegt. Für die zweite Auflage wurden die taktischen Aussagen und Checklisten zur VERsorgung KONtaminierter (SEG-VERKON) beim MANV weiterentwickelt und präzisiert. Sie bilden den praxisbezogenen Leitfaden für die bestmögliche präklinische Versorgung bei einer zeitgleichen risikogerechten Eigensicherung der Helfer sowie einem umfassenden Schutz vor Kontaminationsverschleppung.

 

  • 2., überarbeitete Auflage 2011 (1. Auflage unter dem Titel »MANV mit gefährlichen Stoffen und Gütern (GSG)«)
  • 72 Seiten
  • 25 Abbildungen und 3 Tabellen
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG6 7,90

SEGmente 7: Gefährdungsanalyse zur Einsatzplanung MANV

C. Neitzer (hrsg. von H. Peter und K. Maurer)

1. Auflage 2007

Der Massenanfall Verletzter oder Erkrankter stellt hohe Ansprüche an die Organisation und Durchführung von Rettungsmaßnahmen. Ohne einen detaillierten Einsatzplan steigt die Stressbelastung für die Betroffenen und Retter stark an. Doch woran kann bemessen werden, wie viel Material und wie viele Helfer benötigt werden? Nach welchen Kriterien etwa wird ein Einsatz in einer Region durchgeführt, die als nicht oder wenig gefährdet gilt?

Der 7. Band der SEGmente-Reihe präsentiert eine neue Planungsmethode, die einen an den örtlichen Gegebenheiten orientierten MANV-Einsatzplan vorsieht. Damit grenzt sie sich deutlich ab gegenüber der allgemein üblichen Vorgehensweise, der Bemessungsgrundlage ein einheitliches Schutzziel zugrunde zu legen, ohne die Bevölkerungsdichte und Verkehrsströme in der betreffenden Unfallregion zu berücksichtigen.

Schritt für Schritt erläutert der Autor Christian Neitzer die Analyse der Gefahrenpunkte: von den theoretischen Grundlagen, der Analyse der Regionen und gefährdeten Objekte, der Ermittlung des Sollzustands bis hin zur Umsetzung des präzisen MANV-Einsatzplans. Auch Aspekte der Führung und Ausbildung der Einheiten werden erläutert. Grafiken, z.B. von den unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten von Kartenmaterial des Geographischen Informationssystems (GIS), geben einen Einblick in die Möglichkeiten moderner Einsatzplanung. Klar strukturierte Tabellen und Checklisten fassen wesentliche Informationen prägnant zusammen.

Diese Arbeit setzt einen neuen Maßstab in der Diskussion um Schutzziele für den Massenanfall von Verletzten.

 

  • 1. Auflage 2007
  • 64 Seiten
  • 9 Abbildungen und Grafiken und 9 Tabellen
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG7 7,90

SEGmente 8: Der Betreuungsplatz

W. Rheinfelder, J. Pesch (hrsg. von K. Maurer und Th. Mitschke)

1. Auflage 2010

Konzepte für Betreuungsplätze nach Großschadensfällen oder Katastrophen sind auf lokaler und regionaler Ebene bereits etabliert. Bei größeren Betreuungslagen im Rahmen der überörtlichen Hilfe reichen diese Entwürfe und die Kapazitäten jedoch oft nicht mehr aus. Der in SEGmente 8 beschriebene Betreuungsplatz entspricht in Bedeutung und Funktion einem Behandlungsplatz als Soforthilfe, kann aber bis zu 500 Betroffene 24 Stunden betreuen. In acht Kapiteln informieren die Autoren über typische Einsatzszenarien, mögliche Betroffene sowie Lageentwicklung, Strukturierung und Führung eines Betreuungsplatzes, dessen Funktionen u.v.m. Der Band vermittelt Grundlagen, zeigt Lösungen für häufige Probleme auf und gibt konkrete Vorschläge zur personellen und materiellen Umsetzung. Zahlreiche Grafiken und Skizzen helfen bei der Einsatzplanung und der Lokalisierung möglicher Fehlerquellen.

 

  • 1. Auflage 2010
  • 112 Seiten
  • 15 Abbildungen und 15 Tabellen
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG8 7,90

SEGmente 9: Der Trupp im Sanitätsdienst

R. Kersten (hrsg. von K. Maurer und Th. Mitschke)

1. Auflage 2010

Im Gegensatz zu den Feuerwehren werden die Trupps im Sanitätsdienst oft nicht einsatztaktisch gegliedert. Der Autor, seit vielen Jahren bei einer Hilfsorganisation sowie im Katastrophenschutz aktiv, überträgt die ­taktische Ausrichtung der Feuerwehrtrupps auf den Sanitätsdienst. Einfach und klar werden für typische Einsätze (MANV, Katastrophe, Veranstaltung) Standard-Einsatz-Regeln vorgestellt, denen ein neuer Truppbegriff zugrunde liegt: Je nach Einsatzlage wird der Trupp vom Gruppenführer bedarfsgerecht bestimmt. Praxishinweise zur Ausstattung und viele Beispiele machen die Aufgaben der Erstversorgungs-, Trage-, Behandlungs- und Krankentransporttrupps anschaulich.

  • 1. Auflage 2010
  • 84 Seiten
  • 7 Abbildungen
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG9 7,90

SEGmente 10: Influenzapandemie - Prävention und Maßnahmen

M. Temmler, S. Ludäscher (hrsg. von K. Maurer und Th. Mitschke)

1. Auflage 2012

Bedrohungslagen durch Pandemien berühren grundsätzliche Urängste. Diese Einschätzung ist nicht unbegründet und wird gerade von den Massenmedien aus sachfremden Erwägungen eingesetzt. Die Gefahr durch eine eintretende Pandemie, natürlich oder aber auch absichtlich verursacht (z.B. mit terroristischem Hintergrund), bildet eine der akuten und wiederkehrenden Gesundheitsgefahren unserer Zeit. Schutzmechanismen der Prävention sowie die akute Reaktion sind zu planen und bekannt zu machen. Dies gilt sowohl für Unternehmen, Behörden und Ministerien sowie für die Gefahrenabwehreinrichtungen. Die Beteiligten in diesem Mechanismus sind zu identifizieren und zu schulen. Ereignisse dieses Gefahrenspektrums müssen vorbereitet und geübt werden. Es gilt für diese besonderen Einsätze wie auch für den Einsatzalltag, ruhig, besonnen und doch entschlossen zu handeln. Dieser 10. Band aus der Reihe SEGmente hilft Ihnen dabei!
Mirko Temmler und Simon Ludäscher beschreiben neben den medizinisch-einsatztaktisch relevanten Grundlagen, die schnelle Ausbreitung und Wirkung von Influenzaviren. Auf dieser Basis schätzen sie die Risiken ab und klären über den nationalen Pandemieplan in Deutschland auf. Barrierekonzepte und einzusetzende Schutzausrüstung werden vorgestellt und deren Eignung, Vorhaltung und Handhabung veranschaulicht. Die präventive Impfung und der Einsatz antiviraler Mittel, deren Bevorratung und Verteilung werden anschaulich dargestellt. Sie geben einen kompakten Überblick über das Krisenmanagement im Pandemiefall.
 
  • 1. Auflage 2011
  • 84 Seiten
  • 13 Abbildungen und 3 Tabellen
  • Broschur, Klammerheftung
LRDSK-SEG10 7,90

SEGmente 11: Notarzt und Rettungsassistent beim Terroranschlag

S. Müller, A. Jansch, M. Tullius, G.Toretti, P. Fischer (hrsg. v. K. Maurer u. Th. Mitschke)

1. Auflage 2012

Die Autoren des SEGmente-Bandes haben Erfahrungen aus internationalen und nationalen Lagen zusammengetragen und geben wertvolle Tipps für den Einsatz in Terror- und Bedrohungslagen. Die Beiträge sollen Einsatzkräfte vor Ort besser auf diese  Ausnahmesituationen vorbereiten. Das Buch ist durch ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen eines Projektes zur Vorbereitung von Schutz- und Rettungskräften auf Terroranschläge, Krisen und Katastrophen (VoTeKK) entstanden. Es wurde ein Kurs mit dem Titel des Buches entwickelt und an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe durchgeführt. Die Diskussionen und Ergebnisse dieses Kurses sind in das Buch eingeflossen und machen es zu einem Kompendium ganz neuer Art.

Zunächst wird die aktuelle Bedrohungslage in Deutschland eingestuft und auf internationale Anschläge vergleichend bezogen. Danach erläutern die Autoren die komplexen physikalischen Phänomene von Sprengstoffexplosionen und deren pathophysiologischen Konsequenzen im Organismus der Betroffenen. Dieses Wissen war bis dato nur Experten vornehmlich im militärischen Bereich vorbehalten. Auf der so gelegten Wissensbasis für präklinisches Fachpersonal werden die rettungsdienstliche Taktik und die Sichtung beim Terroranschlag dargelegt. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Zusammenarbeit mit der Polizei, die bei dieser Einsatzlage besondere Bedeutung hat. Der Band wirft zudem einen Blick auf die besonderen Techniken und Materialien, die in der Praxis beherrscht und angewendet werden müssen. 

 

  • 1. Auflage 2012
  • 98 Seiten
  • 14 Abbildungen
  • Broschur, Klebebindung
LRDSK-SEG11 7,90

 

 

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  PREIS
IN EURO

Spezielle Rettungstechniken

P. Bargon, H. Scholl (Hrsg.)

1. Auflage 2007

Wo der reguläre Rettungsdienst nicht ausreicht und an die Grenzen seiner technischen Mittel stößt, wird weitere Hilfe durch Feuerwehr, Polizei, Berg-, Luft-, und Wasserrettung, Katastrophenschutz und andere Dienste benötigt.

"Spezielle Rettungstechniken" setzt dort an, wo diese Grenzen erreicht werden, etwa bei einer Gondelrettung im Gebirge, einem Notfall auf einem Kran, einer Bergung aus einem Tunnel oder einer Rettung aus dem Wasser. Zu wissen, welche Strukturen und Ressourcen für die Rettung zur Verfügung stehen, was andere Dienste bewirken und was sie leisten können, ist für die Bewältigung außergewöhnlicher Notfallsituationen dringend notwendig: hier liegt das größte Potenzial für eine erfolgreiche Rettung. Erstmalig zeigen in diesem Buch die Herausgeber in einem umfassenden Überblick, dass die Idee des vernetzten und teamorientierten Arbeitens der unterschiedlichen Rettungsdienste zielgerichtet umgesetzt werden kann.

Strukturiert und immer nah am Geschehen beschreiben acht Autoren in zehn Kapiteln Herausforderungen, Techniken und Geräte sowie medizinische Seiten der Rettung durch Fachdienste, Einheiten und Verbände. Sie stellen einzelne Einheiten mit ihren besonderen Fahrzeugen vor – vom Gerätewagen Wasser über Löschfahrzeuge mit fernsteuerbarem Monitor bis zum Rettungswagen Schiene. Ergänzt durch die Darstellung von speziellem Gerät wie Wärmebildkamera, Winde und Fixtau bei Hubschraubereinsätzen oder ein in Eigenleistung gebautes mobiles Tauchbecken, entsteht ein umfassendes Bild von den Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Rettungsdienste, vollständig auch mit der Schilderung der grundlegenden Einsatztaktiken, auf die in Deutschland zurückgegriffen wird. Darüber hinaus werden die Gefahren besprochen, die während der Einsätze auch für die Helfer bestehen, z.B. wenn sich bei einem verunglückten Hubschrauber ein Rotor noch dreht.

Eine Besonderheit des Buches liegt in den zahlreichen hochwertigen Farbfotos, die den Text überwiegend aus der Einsatzperspektive heraus unterstützen. Grafiken und Karten bieten zusätzliche Informationen und Orientierungshilfen.

Ein Buch für jeden Rettungsdienstmitarbeiter und -interessierten mit Interesse an speziellen Techniken der Rettung. Da neben der speziellen aber auch grundlegende Taktiken und organisatorische Zusammenhänge verständlich beschrieben werden, ist der Titel auch für Bildungseinrichtungen des Rettungsdienstes nützlich.
 

  • 1. Auflage 2007
  • 461 Seiten
  • 260 Abbildungen und Tabellen
  • durchgehend vierfarbig, Hardcover 
  • unter Mitarbeit von J. Fries, B. Hiller, O. Meyer, D. Michaelis, Th. Penzberger, H. Schmidt, M. Struck, M. Windirsch
LRDSK-SPRT € 39,90

Handbuch Leitstelle - Strukturen, Prozesse, Innovationen

P. Bargon, H. Scholl (Hrsg.)

1. Auflage 2010

Ein umfassendes Buch zu allen wesentlichen Aspekten des Systems »Leitstelle« hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. Achim Hackstein und Hendrik Sudowe schließen mit ihrem Team von Fachautoren nun diese Lücke. Sie liefern eine Bestandsanalyse der unterschiedlichen Leitstellenformen, beschreiben den Arbeitsplatz als solchen, erläutern Qualitätsmanagement und Wirtschaftlichkeit, die Einsatzvorplanung und den Kernprozess der Notrufabfrage. Weitere Themen sind Funk- und Kommunikationssysteme sowie Rechtsfragen. Auch ein Blick über die Grenzen fehlt nicht. Ein unbedingt empfehlenswertes und gut lesbares Buch für Disponenten, solche, die es werden wollen, und alle, die mit Leitstellen zu tun haben.
 

  • 1. Auflage 2010
  • 400 Seiten
  • 105 Abbildungen
  • 23 Tabellen
  • Broschur
LRDSK-LST € 39,90

Die Leitstelle bei MANV

H. Peter, K. Maurer (Hrsg.)

1. Auflage 2001

In knapper und übersichtlicher Form gibt dieser Titel Handreichungen zur Bewältigung von Massenanfällen Verletzter (MANV) durch die Leitstelle. Neben grundsätzlichen Aspekten bietet er Einsatzerfahrungen, einen ausführlichen Alarm- und Einsatzplan und einen Abschnitt zur Ausbildung. Das Buch hilft mit seinen Erörterungen und Vorschlägen, das Vorgehen der Leitstellen beim MANV effizienter zu gestalten – bestehende Defizite können diskutiert und ausgeglichen werden. Die Autoren wenden sich vor allem an das Personal in den Leitstellen und an die mit der Organisation von Leitstellen betroffenen Organisationen und Behörden, jedoch auch an alle Mitarbeiter und SEG´en vor Ort.

  • 1. Auflage 2001
  • 101 Seiten
  • 12 Abbildungen, 6 Tabellen
  • Broschur
LRDSK-MANV € 12,90

Eine mögliche Abgrenzung eines notärztlichen von einem nicht-notärztlichen Rettungseinsatz

Verena A. Meyer
mit einem Geleitwort von Prof. Dr. med. Thomas P. Weber

1. Auflage 2010

Die neue Wissenschaftsreihe bei S+K, »Campus«, beginnt mit einer Dissertation aus dem Universitätsklinikum für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Münster. Rettungsassistenten sind aktuell nicht befugt, eigenverantwortlich medizinisch zu handeln; dies ist dem Arzt vorbehalten. Über eine Änderung des Rettungsassistentengesetzes wird auch auf politischer Ebene diskutiert. Diese aktuelle Frage wirft weitere auf, z.B. »Wie sind eigentlich Rettungsdienstsysteme in anderen europäischen Ländern angelegt?«. Verena A. Meyer hat die Ausbildungsmodule und den Einsatz des ärztlichen und nicht-ärztlichen Personals EU-weit verglichen. Dazu hat sie ein systematisches Forschungsdesign entwickelt, mit dessen Hilfe das Berufsbild des Rettungsassistenten nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelt werden kann. Ein Buch für alle Berufsgruppen im Gesundheitsbereich, für Ämter und Ministerien, die in dieses Thema involviert sind, sowie Rettungsdienstschulen und Hilfsorganisationen.

  • 1. Aufl. 2010
  • 136 Seiten
  • 2 s/w-Abbildungen und 9 Tabellen
  • Softcover, DIN A5
LRDSK-ABG € 16,90

First Responder: Verstärkung für die Rettungskette

P. Poguntke, M. Eichner (Hrsg.)

2. Auflage 2013

Vor knapp 20 Jahren nahmen die ersten First-Responder-Modelle in Deutschland ihre Arbeit auf. Auf die erfolgreiche Unterstützung durch die organisierten Ersthelfer vor Ort wird der Rettungsdienst in Zukunft immer weniger verzichten können. Die Bedeutung der First Responder wird weiter wachsen, denn der Rettungsdienst steht angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und einer immer älter und kränker werdenden Gesellschaft vor großen Herausforderungen.

Immer noch geht es darum, das therapiefreie Intervall zwischen dem Eintreten eines Notfalls und dem Eintreffen des Rettungsdienstes so kurz wie möglich zu halten und es für qualifizierte Maßnahmen der erweiterten Ersten Hilfe zu nutzen. Diese leisten die sog. First Responder, auch VorausHelfer oder Helfer vor Ort genannt.

Dieses Buch zieht eine Bilanz deren Arbeit seit Mitte der 1990er Jahre und stellt an Beispielen dar, welche Erkenntnisse zwischenzeitlich gewonnen wurden und wie die Organisation von First Response unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen laufen kann. Verschiedene First-Responder-Einheiten in Deutschland werden in ihrer Struktur vorgestellt und ihre Erfahrungen wiedergegeben. Interviews und Fallschilderungen der Beteiligten tragen zur Vergegenwärtigung bei. Daneben wird ein Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte von First Response geworfen und nach vorn auf die mögliche Entwicklung des Systems.

  • 2. Auflage 2013
  • 112 Seiten
  • 28 Abbildungen
  • durchgehend farbig
  • Softcover
LRDSK-FIRP 29,00

"Können Sie mich verstehen?"
Sicher kommunizieren im Rettungsdienst

M. Bastigkeit (Hrsg.)

1. Auflage 2005

Die richtige Kommunikation ist schon vor Beginn des rettungsdienstlichen Einsatzes elementar: beim Notruf. Der Austausch von Informationen ist aber auch unabdingbar für Anamnese, Teamarbeit und abschließende Übergabe. Dieses Buch durchleuchtet die verschiedenen Situationen, in denen wir im Rettungsdienst verbale und non-verbale Kommunikation einsetzen und hilft Ihnen, sich auf diesem Gebiet Sicherheit zu verschaffen.

Anhand der unterschiedlichen Patiententypen und Interaktionsmuster, die im Rettungsdienst typischerweise begegnen, lernt der Leser, wie Kommunikation funktioniert und wie Fehler und Missverständnisse vermieden werden können. Ob in der interkulturellen Kommunikation oder beim Umgang mit kindlichen Patienten, mit Blinden, mit Sterbenden oder mit Angehörigen - jeder Patient will anders angesprochen werden, jeder Rettungsdienstmitarbeiter muss die Botschaften der jeweiligen Patientengruppe verstehen und angemessen reagieren können.

Matthias Bastigkeit und die beteiligten Fachautoren analysieren schließlich die Interaktion mit kollegialen Kommunikationspartnern des Rettungsdienstes, wie der Leitstelle, der Feuerwehr, der Polizei oder der Presse mit dem Ziel, die Kommunikation auch auf diesen Ebenen transparenter, verständlicher und damit effizienter zu gestalten.

Die Autoren um Bastigkeit, der als Dozent, Medizinjournalist wie auch als Kommunikationstrainer tätig ist, schildern die kommunikativen Prozesse und Fallstricke innerhalb des Rettungsdienstes aus der Sicht ihres jeweiligen Fachgebietes: so z.B. Achim Hackstein als Kenner der Leitstellenkommunikation, Professor Payer als Kommunikationswirtin, Dirk Petersen aus der Sicht der Polizei, Dr. Knacke als Notarzt, der täglich mit Anamnese und Übergabe betraut ist. Weiterhin beleuchten JournalistInnen, PsychologInnen und Rhetoriktrainerinnen die verschiedenen kommunikativen Situationen, denen jeder Rettungsdienstmitarbeiter begegnen kann.

  • 1. Auflage 2005
  • 167 Seiten
  • 29 Abbildungen, 14 Tabellen
  • durchgehend vierfarbig, Broschur
LRDSK-KSMV € 24,90

Der Betreuungseinsatz
Grundlagen und Praxis

H. Peter (Hrsg.)

2. Auflage 2001

Bei jedem Großschadensfall, bei jeder Katastrophe gibt es Verletzte und – in der Regel zahlenmäßig mehr – Betroffene, also unverletzte Opfer des Ereignisses. In der zweiten Auflage des Titels »Der Betreuungseinsatz« werden die vielfältigen Aspekte der in diesen Fällen notwendigen Betreuung aufgezeigt, Grundlagen geklärt, Lösungsvorschläge für typische Probleme gemacht und Einsatzbeispiele gegeben. Angesprochen sind dabei alle an dieser Art der Betreuung Beteiligten, vom ehrenamtlichen Helfer über die Mitarbeiter in der Gesundheitsverwaltung bis hin zu Notfallseelsorgern.

  • 2., durchgesehene Auflage 2001
  • 256 Seiten
  • 50 Abbildungen und Grafiken, 15 Tabellen
  • Broschur, Fadenheftung
LRDSK-BETE € 29,00

Eigensicherung im Rettungsdienst

H. Friedrich (Hrsg.)

1. Auflage 2006

Der Einsatz des Rettungsdienstes ist geprägt von gewohnten Handlungsabläufen und Routine. Doch was passiert, wenn die Einsatzstelle von Konflikten und Gefahren gekennzeichnet ist? Ein bewaffneter Patient, eine Situation nach Schusswechsel, eine Einsatzstelle auf der Autobahn? Besondere Einsatzstrategien sind nun erforderlich. Neben dem Patienten muss die Aufmerksamkeit dem umgebenden Raum, den dort befindlichen Personen und deren Verhalten gelten.

Das Buch zeigt auf, wie Rettungsfachpersonal speziell mit gefährlichen Situationen angemessen umgehen kann und wie es sich in Gefahrenbereichen sicher aufhält. Der Leser lernt, frühzeitig Gefahren- und Konfliktlagen zu erkennen, rechtzeitig geeignete Handlungsmuster zu entwickeln und sich bei Bedarf aus einem Gefahrenraum gesichert zurückzuziehen.

Schwerpunkte liegen unter anderem in den Aspekten Einsatzvorbereitung und –kommunikation, Annäherungsverhalten bei gefährlichen Lagen, Sicherungspflicht, Psychologie der Eigensicherung und Einsatzkompetenz, Strategien des Rettungsdienstes an Brandeinsatzstellen, Gefahren während der technischen Rettung und Eigensicherungsverhalten beim Einsatz des Rettungshubschraubers.

Mit seinem Autorenteam aus Rettungsdienst, Feuerwehr und der Psychologie überträgt Herausgeber Hermann Friedrich, Erster Polizeihauptkommissar und Dozent für Einsatztraining und Einsatzlehre an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, seine eigenen polizeilichen Erfahrungen in Konflikt- und Gefahrenlagen sinnvoll auf die Anforderungen und Möglichkeiten des Rettungsdienstmitarbeiters, der ganz andere Strategien der Eigensicherung anwenden muss als die Polizei. 

Das Buch richtet sich an alle Rettungsdienstmitarbeiter, die ihr eigenes Verhalten in Konflikt- und Gefahrenlagen überdenken und konstruktiv an sicheren, situationsadäquaten Strategien zu deren Bewältigung arbeiten wollen.

 

  • 1. Auflage 2006
  • 278 Seiten
  • 162 Abbildungen
  • durchgehend vierfarbig, Hardcover
  • unter Mitarbeit von P. Bargon, F.J. Eckert, Th. Kutschker und J. Richter
LRDSK-ESIRD € 34,50
S+K-Verlag Handbuch Simulation
A. Hackstein, V. Hagemann, F. v. Kaufmann, H. Regener (Hrsg.)

1. Auflage 2016

Simulation soll die Diskrepanz zwischen Training und beruflicher Realität reduzieren und dazu eine sichere Lernumgebung schaffen, die dem Lernenden volle Konzentration auf die Aufgabe ermöglicht. Dieses Handbuch stellt die unterschiedlichen Facetten von Simulation für Leitstelle, Feuerwehr, Rettungsdienst und Notaufnahme dar.

Von den Zielen der Simulation ausgehend werden Teamarbeit und Kommunikation, Fehlerkultur und lerntheoretische Hintergründe thematisiert. Schwerpunkt bilden die Planung sowie Durchführung von Simulationen und das Debriefing, die jeweils zielgruppenorientiert erläutert und an Beispielszenarien und Checklisten aufgezeigt werden. Verschiedene Praxisbezüge sollen den Lesern den Transfer in die eigene Wirklichkeit erleichtern. An konkreten Mustersettings werden Teilnehmervoraussetzungen, Planung und Durchführung sowie Nachbesprechung in ihren Möglichkeiten und Herausforderungen beschrieben. Strategien für häufige Fehler und Probleme werden aus der breiten Simulationserfahrung der Autoren und Herausgeber abgeleitet.

Das Handbuch gibt einen Einblick in die Simulation als Methodenspektrum für alle Beteiligten entlang der Rettungskette. Es richtet sich vorrangig an Ausbilder in den Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr, Leitstelle und Stabsarbeit. Aber auch Führungskräfte, die ihr Team in Fehlermanagement, Kommunikationsfähigkeit und anderen Human Factors trainieren möchten, finden hier eine praxisorientierte Einführung.

Die Herausgeber:

Achim Hackstein ist Leiter des kommunalen Teils der Kooperativen Regionalleitstelle Nord in Harrislee sowie Vorstandsmitglied des Fachverbands Leitstellen e.V.

Dr. Vera Hagemann lehrt und forscht als Diplom-Psychologin an der Universität Bochum am Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie u.a. zur Einführung von Teamarbeit und zur Implementierung von Gesundheits- und Sicherheitsmanagement sowie zur Simulation in der Krankenhausplanung.

Florentin von Kaufmann leitet die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München und ist stellvertretender Abteilungsleiter Einsatzlenkung. Er gehört dem Vorstand des Fachverbands Leitstellen e.V. an.

Helge Regener ist Geschäftsführer des Schweizer Instituts für Rettungsmedizin (SIRMED AG) in Nottwil und bildet am SIRMED-Trainingszentrum seit Jahren simulationsbasiert Sanitäter aus.

Das sagt die Fachpresse:

»Der Titel 'Handbuch Simulation' ist eine große Untertreibung: Das 'Handbuch' ist ein über 370 Seiten starkes 'Lexikon' zum Thema. Ein Buch, das nicht nur als Stimulation zur Simulation bezeichnet werden kann, sondern definitiv die DNA eines Grundlagenwerks in sich trägt und deshalb ein 'must' für jeden ist, der sich mit Simulation befasst." (star of life 2/2016 S. 14)
  • 384 Seiten - 137 Abbildungen, 21 Tabellen sowie zahlreiche Mustersettings für Simulationsszenarien

  • durchgehend farbig

  • Softcover

LRDSK-FB3 € 39,90
Realistische Unfall- und Notfalldarstellung
R. Stens, M. Daniels

1. Auflage 2014

Die realistische Unfall- und Notfalldarstellung (RUND) ist heute als einer der effektivsten Bestandteile der Praxisausbildung von Einsatzkräften unterschiedlicher Organisationen gefragt wie nie zuvor. Sie versteht sich als Unterstützungskomponente für die Aus- und Fortbildung aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie des Militärs.

Dieses Buch soll es dem Leser ermöglichen, die vielfältigen Facetten der RUND kennenzulernen. Dabei beschreibt es den Stand der aktuellen Praxis, in der die Autoren seit Jahren tätig sind. Einen besonderen Stellenwert besitzt die fundierte lernpsychologische Aufbereitung von praktischen Übungen. Daher werden dieses Thema und weitere moderne Ansätze der praktischen Ausbildung der BOS besonders intensiv behandelt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Kapitel Übungssicherheit.

Von der lernzielorientierten Übungsplanung ausgehend werden die notwendige Infrastruktur (Räumlichkeiten bzw. Gelände, Sicherheit usw.), der Übungsablauf (Darstellereinweisung, Übungssteuerung usw.) und die Übungsauswertung dargestellt. Daran anschließend werden die notwendigen Materialien und Werkzeuge aufgezeigt und insbesondere das Schminken von Verletzungen ausführlich beschrieben. Der Leser kann hierbei anhand zahlreicher Schritt-für-Schritt-Abbildungen das Vorgehen beim Schminken nachvollziehen. Ein Blick auf Übungs- und Simulationssysteme schließt das Gesamtwerk ab.

»Realistische Unfall- und Notfalldarstellung« vermittelt so umfassend alle Schritte, die zur Planung, Durchführung und Auswertung verschiedener Übungen notwendig sind. Auf diese Weise ist das Buch ein wertvoller Begleiter für Helfer, Ausbilder und Führungskräfte.
  • 182 Seiten - 179 Abbildungen und 8 Tabellen
  • Softcover
LRDSK-FB4 € 29,90

S+K Verlag Sicherheit und Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen
J. Schreiber (Hrsg.)

2. Auflage 2014 (1. Aufl. unter dem Titel "Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen")

Wir leben in einer „Event-Gesellschaft“: Im Rahmen eines immer größeren Freizeitangebots werden heutzutage vielerorts Großveranstaltungen organisiert, deren Zuschauerzahlen von wenigen Hundert bis zu mehreren Hundertausend variieren. Solche großen Menschenansammlungen können immer zur Gefahr für den einzelnen oder für viele Zuschauer werden.

Aufgrund dieser Risiken besteht die Notwendigkeit zur umfangreichen Sicherheitsplanung und Vorbereitung der Gefahrenabwehr, die vorausschauend möglichst viele Einflussfaktoren berücksichtigt. Sie muss Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatz- und Sicherheitskräfte auf die Bewältigung von groß dimensionierten Schadensereignissen ausreichend vorbereiten. Mit der völlig überarbeiteten 2. Auflage von „Sicherheit und Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen“ sind vor allem die Aspekte von Risikobewertung, Schutzkonzeption und Umsetzungsplanung der unterschiedlichen Leistungserbringer stärker in den Vordergrund gerückt. Dabei wurde der Bereich rund um die Gefahrenabwehr den heutigen Gegebenheiten und Entwicklungen angepasst. Über dreißig namhafte Fachautoren haben ihr diesbezügliches Wissen zu Papier gebracht und machen es einer breiten Fachwelt zugänglich.

Das umfassende Werk stellt zunächst die für die Sicherheitsplanung interessanten Grundlagen dar, also u.a. rechtliche, psychosoziale und kommunikative Aspekte. Ausführlich werden daraufhin die brandschutztechnische, die polizeiliche, die medizinische, die psychosoziale sowie die sicherheitsdienstliche Risikobewertung aufbereitet und das Genehmigungsverfahren erläutert. Spezifischer werden dann szenarienorientiert die Notfallplanungen bei Sportereignissen, Demonstrationen, Public Viewings usw. in den Bick genommen. Ein eigenes Kapitel widmet sich dem Krisenmanagement beim MANV. Besonders praxisorientiert sind die Erfahrungsberichte z.B. zum Wacken Open Air oder dem Papstbesuch, anhand derer die Einsatzkonzepte diskutiert werden.

Die Neuauflage des Klassikers "Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen" weitet nochmals den Blick, festigt und erweitert etablierte Standards und leistet damit einen wesentlichen Beitrag, um zukünftige Großveranstaltungen noch ein Stück sicherer zu machen.


Die realistische Unfall- und Notfalldarstellung (RUND) ist heute als einer der effektivsten Bestandteile der Praxisausbildung von Einsatzkräften unterschiedlicher Organisationen gefragt wie nie zuvor. Sie versteht sich als Unterstützungskomponente für die Aus- und Fortbildung aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie des Militärs.

Dieses Buch soll es dem Leser ermöglichen, die vielfältigen Facetten der RUND kennenzulernen. Dabei beschreibt es den Stand der aktuellen Praxis, in der die Autoren seit Jahren tätig sind. Einen besonderen Stellenwert besitzt die fundierte lernpsychologische Aufbereitung von praktischen Übungen. Daher werden dieses Thema und weitere moderne Ansätze der praktischen Ausbildung der BOS besonders intensiv behandelt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Kapitel Übungssicherheit.

Von der lernzielorientierten Übungsplanung ausgehend werden die notwendige Infrastruktur (Räumlichkeiten bzw. Gelände, Sicherheit usw.), der Übungsablauf (Darstellereinweisung, Übungssteuerung usw.) und die Übungsauswertung dargestellt. Daran anschließend werden die notwendigen Materialien und Werkzeuge aufgezeigt und insbesondere das Schminken von Verletzungen ausführlich beschrieben. Der Leser kann hierbei anhand zahlreicher Schritt-für-Schritt-Abbildungen das Vorgehen beim Schminken nachvollziehen. Ein Blick auf Übungs- und Simulationssysteme schließt das Gesamtwerk ab.

»Realistische Unfall- und Notfalldarstellung« vermittelt so umfassend alle Schritte, die zur Planung, Durchführung und Auswertung verschiedener Übungen notwendig sind. Auf diese Weise ist das Buch ein wertvoller Begleiter für Helfer, Ausbilder und Führungskräfte.

  • 464 Seiten - 142 Abbildungen und 26 Tabellen
  • durchgehend farbig
  • Softcover
LRDSK-FB5 € 49,90


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